|
|
|
|
Business Cycle Dating Committee of the Das Komitee definiert eine Rezession als ein signifikantes Sinken des Niveaus der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten, verteilt über die gesamte Wirtschaft der Eurozone. Dabei werden normalerweise mindestens zwei aufeinander folgende Quartale negativen BIP-Wachstums, der Beschäftigung und anderer Wirtschaftsindikatoren der gesamten Eurozone sowie ähnliche Entwicklungen in den meisten Ländern beobachtet. Eine Rezession beginnt unmittelbar nach dem oberen Wendepunkt einer Konjunkturphase und endet mit Erreichen des unteren Wendepunktes. Die Phase zwischen dem oberen und unteren Wendepunkt wird als Rezession bezeichnet. Die Phase zwischen dem unteren und oberen Wendepunkt wird als Boom gezählt, auch wenn die Wachstumsraten dabei sehr niedrig sein mögen.
Der
Konjunkturzyklus der Eurozone seit 1970
Das
Komitee hat die nachstehenden zyklischen Zeitperioden ab 1970 ermittelt
und die oberen (P) und unteren (T) Wendepunkte wie folgt datiert:
Tabelle 1: Chronologie der Konjunkturzyklen in der Eurozone Folglich hat das Komitee drei Rezessionsphasen identifiziert: 1974Q3 bis 1975Q1, 1980Q1 bis 1982Q3 und 1992Q1 bis 1993Q3. Bild
1
zeigt das Niveau des realen BIP (saisonbereinigt) von 1970 bis 1998 nach
den beiden alternativen BIP-Reihen, die von der OECD und der EZB
berechnet wurden. Die
schattierten Flächen zeigen Rezessionsphasen an.
Die Eurozone seit 2001Es
ist die Aufgabe des Komitees, die chronologische Datierung von
Rezessions- und Boomphasen zu aufzustellen, aber nicht, diese Phasen
vorherzusagen. Weiter hält das Komitee es bezüglich der letzten drei Jahre
für angebracht, bei der Beurteilung noch Vorsicht walten zu lassen.
Das
BIP der Eurozone hat sich seit dem ersten Quartal 2001 verlangsamt. Das
schwache Wiederaufleben des positiven Wachstums am Anfang des Jahres
2002 scheint wieder zum Stillstand gekommen zu sein. Die Beschäftigungsrate
ist etwas angestiegen, während die Industrieproduktion nach einem
starken Rückgang in 2001 wieder leichte Anzeichen der Erholung zeigt.
Seit über zwei Jahren sind die Investitionen gefallen, der
Staatsverbrauch hingegen ist um 2,2 % in 2001 und um 2,7 % in 2002
angestiegen. Contact
Information: Notes for Editors: CEPR is a network of over 550 Research Fellows based throughout Europe, who collaborate through the Centre in research and its dissemination. CEPR helps its Research Fellows to develop projects, obtain their funding, administer them and disseminate their results. The Centre’s research ranges from open economy macroeconomics to trade policy, from the economic transformation of Central and Eastern Europe to regionalism in the world economy.
|
|